Das Gymnasium Mattersburg nimmt seit 2019 am Projekt SCHULKLIMA 4.0 teil, dessen Ziel es ist, Schulen dabei zu unterstützen, Maßnahmen zu setzen, um proaktiv und präventiv gegen Mobbing und Gewalt vorzugehen.

Eine solche Vorgangsweise ist nur möglich, wenn jeder einzelne, der der Schulgemeinschaft angehört,  für das Thema sensibilisiert wird, es ein gemeinsames Bekenntnis zur gewaltfreien Schule gibt und gemeinsam bewusst an diesem Ziel gearbeitet wird. Der Aktionstag stellte einen wichtigen Schritt zur Erreichung des Zieles und zur Stärkung der Klassengemeinschaft dar.

Im ersten Teil des Aktionstages, der für alle Schülerinnen und Schüler ähnlich verlief, wurde in jeder Klasse ein Film über Mobbing gezeigt und im Anschluss daran, der Film diskutiert, die Unterschiede zwischen Mobbing und Konflikten herausgearbeitet und die Rollen aller Beteiligten bei Mobbing besprochen. Der zweite Teil des Tages stand im Zeichen von Teamspielen, die zur Stärkung der Klassengemeinschaft und zum Bewusstmachen von gruppendynamischen Abläufen in der Klasse beitragen sollten. Der Tag endete mit einer Luftballonaktion, in der zwei erste Klassen ihre Gedanken und Ideen zum Tag und positive Botschaften für ein friedliches Miteinander in die Welt hinaus schickten. Dass der Tag unter den Schüler/innen großen Anklang fand, zeigen Feedbacks wie z.B.:

„Den Tag fand ich sehr schön, weil ich mehr über Mobbing gelernt habe. Ich mag es nicht, wenn jemand gemobbt wird und deswegen fand ich das Thema sehr interessant...“

„Ich fand den Aktionstag sehr gut für uns, wie man gelernt hat, dass man nicht mobben soll und dass man sofort Hilfe holen soll.“

„Ich fand den Tag heute echt lustig. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Das Video war auch sehr interessant.“

Lesen Sie hier Meinungen und Impressionen der Exkursion in den Nationalpark der Donauauen der 6A und 7C!

Die Reise über die Donauauen war sehr aufregend aber auch anstrengend. Anfangs war das Paddeln ziemlich kompliziert, weil wir keinen Rhythmus hatten, aber mit der Zeit hat es immer mehr Spaß gemacht. Auf unserer Reise sind wir auch einigen Bojen begegnet, die aussahen wie U-Boote und um Zeit zu vertreiben, haben wir auch zeitweise Weihnachtslieder gesungen, was den Ranger wahrscheinlich nach einer Zeit genervt hat. Ziemlich am Ende haben wir als Highlight des Tages auch einen Biber gesehen, der auf einer Biberrutsche runtergerutscht ist. Bevor wir uns wieder auf den Weg nachhause sind wir von dem Braunsberg, den östlichsten Ausläufer der Alpen hinuntergewandert. Alles in allem hat der Ausflug sehr Spaß gemacht und wir würden sowas gerne nochmal machen.

(Elena, Miriam, Julian)

Die Ranger waren sympathisch. Sie haben unsere Fragen gerne beantwortet und der Ausflug war sehr informativ. Besonders hat es mich überrascht, dass man wenn man das Paddel ins Wasser hält, man die Kieselsteine hört, wie sich diese im Wasser bewegen.

Fasziniert hat mich besonders, dass der Flussregenpfeifer seine Eier in den Steinen tarnt, indem er die Farbe an die der Steine anpasst.

Uns hat die Exkursion besonders gut gefallen, weil wir einiges über die Natur gelernt haben. Zum Beispiel haben wir erfahren, dass der Vogel namens Flussregenpfeifer seine Eier auf Kieselstränden ablegt, da diese aussehen wie diese kleinen Steinchen und so gut vor anderen Tieren geschützt sind. Die Guides, die uns durch die Donauauen geführt haben, haben uns auch solche nachgemachten Eier gezeigt, so haben wir feststellen können, dass diese kleinen Eier tatsächlich auf diese Art und Weise gut aufgehoben sind.

Außerdem waren wir am Braunsberg, dem östlichsten Ausläufer der Alpen, von dem wir anschließen durch viele Bäume hinunter zurück zum Bus gegangen sind.

Zu Beginn hatten wir großen Zweifel, dass dieser Tag schön wird. Jedoch haben wir schnell unsere Meinung geändert, sobald wir in den Booten gesessen sind. Unser ester Stopp war auf einer Schotterbank, wo wir die ersten Begegnungen mit den einheimischen Tieren gemacht haben. Wir bekamen die Aufgabe die Eier des Flussregenpfeifers zu suchen. Fun Fact: keiner hat sie gefunden, da sie sehr den Steinen ähneln. Den meisten Spaß hatten wir jedoch am Wasser. Unser Führer Manfred hat uns über die verschiedenen Strömungen in der Donau aufgeklärt.. Das lustigste  war, wie wir mit den anderen Booten zusammengestoßen sind. Das Erlebnis haben wir im Donaucafé mit warmen Speisen und Getränken ausklingen lassen. Während der Fahrt auf den Braunberg, konnten wir die Aussicht über ganz Hainburg an der Donau betrachten. Am Ende des Tages waren alle froh, diese tollen Eindrücke sammeln zu können!

(Lisa, Seline, Eva, Karina, Elene, Suzi)

Im September durften wir, die 3C, zwei spannende Tage in Neufeld verbringen. Bei kniffligen Gruppenaufgaben und lustigen Spielen lernten wir einander besser kennen und hatten eine tolle Zeit.

Ein großes DANKE an unsere KV Prof. Mayer-Hofmann und Prof. Lunzer, die uns begleiteten. Wir sind jetzt überzeugt, dass wir gemeinsam alles schaffen können und freuen uns schon auf weitere gemeinsame Abenteuer! 

Hannah & Sophie 

In den Medien wird immer wieder über die bewegte Schule gesprochen, wir setzen sie um. Was braucht man dazu? Ganz einfach: wanderfreudige Schüler, hilfsbereite Eltern und engagierte Lehrer.

Mag. Schwentenwein Herbert hat die Idee der wöchentlichen Bewegung am Gymnasium Mattersburg geboren und verwirklicht. Selber um einige Kilo zu viel am Körper kam er auf die Idee, man könnte ja mit gutem Beispiel vorangehen und durch Wandern abspecken. Doch alleine macht es keinen Spaß zu marschieren, es braucht den „Herdentrieb“.  So fragte er einfach in seinen Klassen, ob sie nicht einmal pro Woche mit ihm von seinem Heimatort Marz in das Gymnasium nach Mattersburg mitgehen möchten. Und siehe da, eine Idee wurde Wirklichkeit.

Jeden Mittwoch um 07:00 Uhr startet die Wandergruppe am Hauptplatz in Marz vor dem Kriegerdenkmal und geht fleißigen Schrittes in die Schule. Die Gehzeit beträgt gemütliche 45 Minuten. In diesen 45 Minuten sind die Schüler nicht nur in Bewegung, sondern sie lernen auch leichten Schrittes ihren Bezirk kennen oder es werden aktuelle Themen und Probleme besprochen. Vom Ödenburger über das Rosaliengebirge, dem Marzer Kogel und dem Leithagebirge, von der Wulkaebene bis hin zur Zillingdorfer Platte reichen die Diskussionen. Auch über Eduard Süss, den großen Geologen Österreichs, Berater am Bau des Suezkanals und Erbauer der 1. Wiener Hochquellenwasserleitung, wurde schon gesprochen und sein Grab am Marzer Friedhof besucht. Schließlich darf die Umwelt auch nicht zu kurz kommen. Inspiriert durch die Abfälle entlang der Straße, die leider durch nicht mitdenkende Menschen verursacht werden, wurde auch diese Problematik behandelt.

Bewegung und gleichzeitig dazulernen, „zwei Fliegen auf einen Streich erlegen“. Schüler bewegen auch ihre Klassenkameraden, sich sportlich zu betätigen und so sind nicht nur Marzer mittwochs dabei, sondern auch ihre Mitschüler aus Stöttera, Mattersburg und Baumgarten. Und die Eltern? Die sprechen sich mittlerweile ab, wer in der darauffolgenden Woche die Schultaschen in die Schule bringt.  Jede Woche nützen 15 bis 20 Kinder diese Wanderungen und diese Idee könnte noch erweitert werden. Es sind alle recht herzlich eingeladen zu unseren Mittwochwanderungen, each week at the same time on the same place.

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