Katharina Thaller, Schülerin der 4AS, hat beim diesjährigen burgenländischen Jugend-Redewettbewerb mit einer klassischen Rede zum Thema „Illegale Migration aus Zentralamerika in die USA“ teilgenommen.

Coronabedingt konnte der Landeswettbewerb dieses Jahr nur virtuell abgehalten werden, die Schüler*innen mussten ihre Reden daher filmen und das Video dann an die Jury schicken. Dass Katharina dies ausgezeichnet gemacht hat, zeigt ihre Platzierung – wir gratulieren zum 2. Platz!  

Katharina Thaller über ihre Motivation für ihre Rede und die Bedeutung des Redewettbewerbs: 

Dieses Jahr möchte ich selber mitmachen“, mit diesem Gedanken hatte ich schon eine Zeit zuvor gespielt. So meldete ich mich für den burgenländischen Redewettbewerb 2021 an. Das Thema „Illegale Migration aus Zentralamerika in die USA“ hatte ich von Anfang an im Kopf. Es beschäftigt mich seit jeher, da ich selber Familienmitglieder habe, die entweder selber als „Dreamer“ – als Träumer – in die USA ausgewandert sind oder Zurückgebliebene sind. Doch dieses Phänomen zeigt sich nicht nur in Amerika, sondern auch bei uns vor den Mauern der Festung Europas.   

Um ehrlich zu sein, wäre es mir doch lieber gewesen, meine Rede vor einem Publikum vorzutragen. Doch wie vieles andere auch, war auch die Vortragsweise dieses Jahr anders. So musste ich die Rede in der Form eines Videos einschicken. Es war etwas seltsam für mich, nicht in einen Raum voller Menschen zu blicken und leibhaftig zu ihnen zu reden, sondern nur in eine Kameralinse zu sprechen. Nach ein paar Tagen kam es zur Auswertung. Ich freute mich riesig, als ich erfuhr, dass ich den 2. Platz gewonnen habe.  

Ich denke, dass der Redewettbewerb die wichtige Aufgabe übernimmt, den Jugendlichen eine Chance zu geben, selber auf die Bühne zu gehen, ihre Sicht auf die Welt vorzutragen und Themen ansprechen, die ihnen auf den Herzen liegen. Die Möglichkeit auf eine Platzierung kann als Ansporn dienen - im Mittelpunkt steht jedoch die Tatsache, dass den Teenagern Gehör geschenkt wird. 

Die Pädagogische Hochschule hat den traditionellen Fremdsprachenwettbewerb heuer online veranstaltet. Die Performances wurde auf Video aufgenommen und anschließend online eingereicht und von den Juroren bewertet.

Unsere Schule war in fünf Bewerben (Englisch B2, Spanisch, Russisch, Latein Kurzform, Latein Langform) vertreten und wir dürfen folgenden Schüler/innen herzlich zu ihrem Erfolg gratulieren:

Lina Sonderhof (2. Platz - Russisch)

Adriana Denisa Rosu (3. Platz - Spanisch)

Kimberly Strodl (3. Platz - Latein Kurzform)

Im Distance Learning wird die Zeit im Sportunterricht unter anderem dafür genützt, das Jonglieren mit Tennisbällen zu erlernen und weiter zu verbessern.

Laut mehreren Studien macht Jonglieren nicht nur konzentrierter und wacher, sondern entspannt auch und hilft dabei, Stresshormone abzubauen – ein idealer Ausgleich zu den zahlreichen Videokonferenzen und Arbeitsaufträgen vor dem Bildschirm. Ein weiterer Vorteil des Jonglierens ist, dass es erstaunlich schnell und einfach zu erlernen ist, und das in jedem Alter.

Man könnte meinen, dass Geschicklichkeit, Koordination oder Talent Voraussetzungen für das Erlernen wären. Aber das ist nicht richtig:

Die Burschen der ersten Klassen 1A, 1B, 1C und 1D sind der beste Gegenbeweis dafür, dass Jonglieren nach etwas Übungszeit schon sehr gut beherrscht werden kann. Manche übertreffen sich sogar regelmäßig an Höchstleistungen. Der Rekord dreier Schüler liegt mittlerweile bei mehr als 800 Würfen mit drei Bällen.

Welche positiven Effekte die Burschen im Laufe ihrer „Jonglierausbildung“ noch mitnehmen durften?

  • dranbleiben
  • geduldig sein
  • ein Ziel verfolgen (à im Falle der Erstklässler 20 Würfe bis zum Semesterende)
  • nicht aufgeben, wenn der Erfolg nicht sofort greifbar ist
  • das Selbstvertrauen, schwierige Aufgaben mit den eigenen Fähigkeiten schaffen zu können
  • der Stolz, nach intensivem Training am Ziel angekommen zu sein

Eigenschaften, die sowohl in der Schule als auch später im eigenen Leben nicht wichtig genug sein können. Denn – wie Seneca oft (eigentlich verkehrt) zitiert wird „Non scholae, sed vitae discimus“. – nicht für die Schule, sondern für das Leben lernen wir.

Wer selbst das Jonglieren erlernen oder die eigenen Fertigkeiten verbessern will, findet auf folgender Seite entsprechende Videoanleitungen http://www.bewegungskompetenzen.at/2020/index.php/573

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