Zeitraster / Unterricht

1. Stunde 08.00 - 8.50
2. Stunde 08.55 - 9.45
3. Stunde 09.50 - 10.40
4. Stunde 10.55 - 11.45
5. Stunde 11.50 - 12.40
6. Stunde 12. 45 - 13.30
7. Stunde 13.30 - 14.00
(Mittagspause)
8. Stunde 14.00 - 14.50
9. Stunde 14.55 - 15.45
10. Stunde 15.50 - 16.40
11. Stunde 16.45 - 17.35

Werken soll ein kreativer Prozess sein, in dem die Eigenständigkeit bei der Entwicklung von Problemlösungsstrategien gefördert wird!

 Im technischen Werkunterricht werden bei den SchülerInnen handwerkliche und kreative Fähigkeiten gebildet, um technische und gestalterische Aufgaben selbständig oder in Gruppen lösen zu können. Sie lernen dabei ein breites Spektrum an Materialien, Werkzeugen und Bearbeitungsmöglichkeiten anhand konkreter Werkstücke kennen.

Technisches Werken gibt es an unserer Schule im Realgymnasium von der 1.Klasse bis zur 4.Klasse ; im Gymnasium in der 1. und 2. Klasse mit jeweils 2 Wochenstunden.

 Der Lehrplan für Technisches Werken behandelt folgende Themenbereiche:

  • Gebaute Umwelt ( z. B. Brücken, Hausmodelle, Planzeichnen)
  • Technik (Fahrzeuge mit Lenkung, Boote, Aufzüge und Kräne, Lichtelemente)
  • Produktgestaltung/Design (Masken, Schlüsselanhänger, Obstschalen)

 Dabei wird mit verschiedenen Materialien, wie Holz, Metall, Plexiglas, Kunststoff, gearbeitet. Ebenso sammeln die SchülerInnen Erfahrungen im Umgang mit diversen Werkzeugen und Maschinen (Standbohrmaschine, Bandschleifer, Dekupiersäge). 

 

Wichtige Bildungs- und Lehraufgaben sind die Förderung von Kreativität und Innovationsfähigkeit, die Entwicklung von Problemlösungskompetenz, das Aufbauen von Sicherheitsbewusstsein, der werkgerechte Einsatz von Werkzeugen und Maschinen, die genaue und materialgerechte Verarbeitung von Werkstoffen, das Gewinnen von Einblicken in die Berufs- und Arbeitswelt.

Im technischen Werkunterricht, beim handwerklichen und kreativen Werken, können viele positive Kräfte aufgebaut werden. Durch die kreative und schöpferische Betätigung wird das Selbstvertrauen der SchülerInnen gestärkt, besonders wenn dann am Ende des Werkprozesses das Werkstück fertiggestellt und auch erprobt wurde. Das Trommeln auf den Cajons, das Werfen der Bumerangs oder das Wettfahren der Raketenautos ist Abschluss und zugleich Höhepunkt des Werkprozesses.

 

Großer Wert wird auch auf das Arbeiten in Gruppen, auf die Entwicklung der Teamfähigkeit gelegt. Diese haben SchülerInnen der 4. Klassen bei diversen Projekten schon des Öfteren unter Beweis gestellt. So wurden in den vergangenen Jahren vollausgestattete Puppenhäuser und Kaufmannsläden an Kindergärten und ein Kasperltheater mit Figuren an die Kinderabteilung des Krankenhauses Eisenstadt übergeben. Das letzte große Projekt war der Bau des Schulspringbrunnens.

 

Aufbauend auf diesen erlernten Fähigkeiten und Fertigkeiten gibt es für die SchülerInnen auch im Rahmen der Modularen Oberstufe die Möglichkeit ihre handwerklichen und kreativen Potentiale weiterzuentwickeln.

 

Im Modul „Kreatives Gestalten“ liegt der Schwerpunkt auf der Fertigung anspruchsvoller Werkstücke, in Kombination mit dem Einsatz spezieller Maschinen, wie z. B. Drechselmaschine. Die SchülerInnen erlernen bei der Anfertigung von Schreibgeräten, Teelichthaltern, Kerzenständern, … die Grundbegriffe dieser alten Handwerkskunst.

Mit sehr dünnen Sägeblättern werden auch 3D-Puzzles in Form von Schatullen hergestellt.

 

 

Prof. Mag. Dr. Peter WURM

 

 

 

Die Fotos zeigen eine Auswahl an Arbeiten aus den verschiedenen Themenbereichen unseres technischen Werkunterrichtes und auch des Moduls „Kreatives Gestalten“.

 

 

 

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